Freitag, 28. Februar 2014

VON SINNENS PHANTASTEREIEN: ZEITREISE - UND WAS DANN?

vor einiger zeit fantasierte ich in meinem alten blog über zeitreisen. was wäre denn, wenn man tatsächlich in die vergangenheit reisen könnte - oder, noch schlimmer, einfach dorthin versetzt werden würde, ohne aussicht auf rückkehr, vielleicht von einem weinenden engel der serie doctor who, oder ähnliches.

ein paar jahre wären ja kein problem, man könnte dies möglicherweise zu seinem vorteil nutzen, vielleicht durch aktienspekulation, sportwetten oder dem wissen über lottozahlen. doch angenommen man hätte nicht genug kapital damit sich aktien rentieren würden, kein sportwissen - ich selbst wüsste zum beispiel so gut wie keine ergebnisse irgendwelcher sportereignisse, zumindest nicht 100%ig - und könne sich an keine lottozaheln erinnern, was dann? nun, wie gesagt, ein paar jahre wären ja kein problem, da kommt man schon zurecht, denn das leben ist ja nicht viel anders als es derzeit ist.

schon bei einigen jahrzehnten wird es schwierig, denn man würde definitiv auffallen. man spricht anders, verhält sich anders und sieht zumindest anfangs anders aus, als es zu jener zeit üblich war. man stelle sich vor, man würde mit heutzutage üblichen piercings, tattoos, einem heute modernen haarschnitt, mit heute üblicher freizeitkleidung und mit unserer art der sprache mitte der 50er jahre auftauchen. man wäre extrem auffällig. gut, kleidung und haarschnitt lassen sich schnell korrigieren, tattoos, sofern sie nicht offen sichtbar sind, lassen sich verbergen, aber an der sprache würde es eine zeitlang hapern.

könnte man hier irgendein wissen von heute zu seinem vorteil nutzen? vielleicht, vielleicht aber auch nicht. ich schätze mal, eher nicht. ich köntne drauf wetten, dass im sommer 1969 der erste mensch auf dem mond spazieren gehen wird, aber um diese wette einzulösen, müsste ich ca. 15 jahre warten. und ich wüsste nicht mal das genaue datum. wüsste es denn der leser auswendig? hm? und das alles ohne handy und internet!

je weiter wir zurückgehen, desto schwieriger wird es, denn um so dünkler werden die zeiten und gepflogenheiten. stürzen wir uns mal spaßeshalber ins mittelalter:

sagen wir, man würde irgendwann zwischen 1200 und 1500 landen. haare und piercings wären ja ein problem, das ist schnell beseitigt, bzw. geändert. kleidung? mit glück köntne man behaupten aus weit entfernten fremden landen zu kommen, doch über kurz oder lang müsste mans ich nach unauffälligerem umsehen. doch woher bekommen? mal schnell in den nächsten laden gehen und was besorgen geht schlecht, mal davon abgesehen, dass man ja auch kein zahlungsmittel zur verfügung hätte. wäscheleinen plündern würde auch nicht funktionieren, denn in der regel hatten die leute damals ja selbst kaum etwas. aber sagen wir mal, auch dieses problem wäre gelöst, dann bliebe noch das problem der sprache. auch hier könnte man behaupoten, man wäre einfach "fremd". doch "fremd" hieß damals auch immer "bedrohung", das ist also nicht unbedingt ideal. aber machen wir es uns in diesem gedankenexperiment mal leicht, und gehen davon aus, dass die erklärung man sei einfach fremd genügt und man deswegen auch nicht gleich umgebracht oder leibeigenschaft oder sklaverei verkauft wird. man bleibt also halbwegs unbehelligt, wenn auch nicht sonderlich unauffällig.

allerdings müsste man sich von modeschmuck, brille, hörgerät und armbanduhr trennen. blöd, wenn mand ann nichts mehr sieht, aber wie will man denn sonst eine brille erklären? auch wieder mit fremder kultur? naja, vielleicht...

was dann? wie überlebt man? einen job annehmen kann man ja auch schlecht, ausser man hat etwas gelernt, das man in dieser zeit auch nutzen kann. ich selbst habe keine ahnung von tischlern, mauern, landwirtschaft und so weiter, ich bin ein büromensch. ich köntne mir also nicht mein brot mit einem handwerk verdienen, davon abgesehen würde ich es auch körperlich nicht schaffen. dass ich lesen und schreiben kann nützt mir auch nicht viel, auch wenn dies eine seltene fähigkeit in deisen zeiten sein mag, denn damalige schrift und sprache ist mir nicht sonderlich geläufig. lesen könnte ich es vermutlich, aber garantiert nicht schreiben, geschweige denn so sprechen, bzw. schreiben, wie es damals üblich war.

mein wissen über physik und chemie würde mir auch nicht sonderlich weiterhelfen, ausser vielleicht auf den scheiterhaufen. im verbund mit meiner völlig abwesenden religiosität, könnte sich dies tatsächlich eher als fatal, denn von vorteil erweisen. ich würde vermutlich eher als hexer angeklagt und verbrannt werden, denn als alchimist oder ähnliches durchgehen.

wie ich bereits erwähnte, habe ich auch keine ahnung von ackerbau und viehzucht, ich könnte mich also nicht selbst versorgen, vorausgesetzt ich hätte überhaupt die möglichkeit mir eigenen grund und boden zu verdienen. damals hatte ja niemand eigenes land, das gehörte ja den lehnsherren. und jagd war erstens verboten, denn der wald und alles darin gehjörte auch irgendeinem grimmigen großkotz, zweitens habe ich auch davon keine ahnung.

ich hätte auch keine große lust mein leben als söldner zu verdingen. ich habe keine ahnung vom kämpfen und bin noch dazu auch nicht sehr begeistert von der idee mein leben zu riskieren.

vermutlich bliebe mir nichts anderes übrig, als mich als räuber oder wegelagerer durchzuschlagen. oder als dieb. oder vielleicht betrüger. vorausgesetzt ich würde nicht selbst soclhen gestalten zum opfer fallen.

also fazit: würde es mich sehr weit in die verganenheit verschlagen, würde ich entweder schnell relativ reich werden und gut vor mich hin leben, doch dazu würde es sehr viel glück benötigen, oder ich würde ziemlich schnell tot sein. ich vermute mal letzteres.

ich bleibe wohl besser mal einfach hier.


Donnerstag, 27. Februar 2014

EXCELENTE, PERO: NO MÁS!

man sieht ja nicht zu welcher uhrzeit ein blogeintrag erstellt wurde, das ist ja auch im grunde nicht wichtig, das datum reicht normalerweise völlig. ich sage es euch jetzt trotzdem: es ist jetzt gerade 02:59 uhr morgens. 

ich muss nämlich jetzt schreiben, genau und gerade jetzt, sonst zerreisst es mich. ihr fragt euch warum? nun, den grund erzähle ich euch gerne.....

ich habe vor knapp über einer woche angefangen breaking bad zu sehen. ja, ich weiss, ich bin nicht der schnellste. ich habe mich lange geweigert, ich wollte es nicht sehen, vor allem weil es so einen großen hype darum gab und ich mir nicht vorstellen konnte, dass mir diese art von serie ähnlich gut gefallen könnte wie dem rest der begeisterten welt. mir war natürlich klar, dass diese serie trotz allem gut sein musste. mir war auch klar, dass sie sicher ihre momente haben würde, in denen sie mir trotzdem gut gefallen könnte. dennoch behielt ich recht, im grunde war ich nicht sonderlich begeistert davon. zumindest anfangs.

von anfang an war mir die figur des walter white peinlich. und es wurde kaum besser. sein schwager, diese macho-sau war mir ebenso unsympathsich, wie seine hysterische frau und ihre schwester, walter whites frau, diese glupschäugige sumpfkuh mit ihren zu boden gezogenen mundwinkeln und ihrer , wenn auch auf andere weise,  ebenso hysterischen art. und erst dieser nervige jessie, der jeden zweiten satz mit "yo, mann" begann.

ich habe sie gehasst, ich habe alle gehasst. naja, die meisten. aber ich dachte mir, ich gebe dieser hochgelobten serie eine chance und sehe mir ein paar folgen an, um sie wirklich beurteilen zu können. und plötzlich fand ich mich mitten in staffel 4 wieder. ja und plötzlich wurde mir bewusst, dass es eigentlich keine figur gab, die mir nicht irgendwann im laufe der zeit sympathisch war, wenn auch diese sympathie wieder ins gegenteil umschlagen konnte. ausgenommen den beiden hysterischen weibern, denen ich die ausschließliche schuld an allem zuschiebe, die waren einfach immer nur gestörte trullas. die habens verdient, diese schnepfen.

jedenfalls bemerkte ich, wie sehr sich viele der figuren im laufe der geschichte entwickelt hatten, dass es nahezu niemanden gab, der nur schwarz oder weiss war, alle marschierten quer durch sämtliche grauzonen, und plötzlich musste ich mir eingestehen, dass ich diese serie doch irgendwie mochte. im grunde gefiel sie mir dennoch immer noch nicht, aber sie packte mich, sie fesselte mich und ich fieberte mit einigen figuren mit, nicht nur mit walter white. sogar saul goodman und mike hatte ich liebgewonnen. aber walter war mir immer noch viel zu oft zu peinlich (und ich sah immer noch viel zu oft dean vater von malcolm mittendrin in mimik und gestik durchblitzen), jessie hätte ich am liebsten mal eine geknallt, und die beiden hysterischen grazien fand ich nach wie vor zum kotzen.

nun stand mir heute also das finale bevor, bzw. die letzen 4-5 folgen. und WOW! was für eine finale! man hätte diese serie ganz locker in den graben fahren können, doch das genaue gegenteil passierte. mit diesem finale fuhr die serie geradewegs gen himmel. man müsste ein sternbild nach ihr bennen! ich wollte heute nacht eigentlich nicht mehr bis zum schluss sehen, doch ich konnte nicht anders.

merkt man eigentlich, wie ich krampfhaft versuche für jene die es sich noch nicht angesehen haben nicht zu spoilern? ich möchte niemandem dieses erlebnis vermiesen. die serie ist ok bis gut, es wird einem 4 staffeln nicht langweilig, man hat spass und spannung - und dann kommt die 5. staffel! und mit ihr das grandioseste serienfinale aller zeiten. ich saß vor dem bildschirm und habe serienfiguren angeschrien! das muss man sich mal vorstellen! ich habe gezittert, nicht nur sprichwörtlich, und ich habe sogar geheult. mehrmals.

nichteinmal in den schlimmsten momenten bei game of thrones ist mir derartiges passiert. und ich liebe game of thrones! mal ganz ehrlich, ich mag game of thrones lieber als breaking bad, trotzdem hat mich breaking bad gerade im finale gleich mehrmals kalt erwischt. und genau darauf kommt es an.

trotzdem werde ich mir diese serie nie wieder freiwillig ansehen. ich habe sogar alle folgen von meiner festplatte gelöscht. zugegeben, ich habe sie vor dem löschen gebrannt und archiviert, aber nur um sie eventuell anderen zukommen zu lassen. ich möchte mir das nie wieder antun. das ist genau das selbe wie bei dead man walking, dancer in the dark oder das leben ist schön. das sind wunderbare und verdammt gute filme, ich würde sie sogar zu meinen lieblingsfilmen zählen, aber ich kann mir keinen dieser filme jemals wieder ansehen weil ich es einfach nicht ertrage. breaking bad zählt nun  definitv zu einer meiner lieblingsserien, aber um es mit dem titel der ersten folge der dritten staffel zu sagen: no más!

tja, so ist das eben bei menschen die leben um zu schreiben, sie müssen sich solche eindrücke aus dem kopf, aus den gedanken rausschreiben, sonst können sie nicht schlafen. ok, mit dem "leben um zu schreiben" habe ich möglicherweise ein wenig übertrieben, aber der rest stimmt.

bemerkung am rande: wer meine blogs aufmerksam verfolgt, weiss warum ich nun genau diesen screenshot aus breaking bad poste.


ps: nach diktat verreist (soll heissen: ohne korrekturlesen ins bett gesunken)

Mittwoch, 26. Februar 2014

KEINE FAMILIENGESCHICHTEN

es sind besondere momente, wenn einem die großeltern geschichten aus ihrem leben erzählen. in meiner generation handelten diese meistens vom krieg, oder von der zeit kurz danach. wenn man selbst noch jung ist interessiert man sich jedoch dummerweise nur recht selten für diese alten geschichten, da hat man andere dinge im kopf.

leider kann ich selbst nicht sagen, ob ich solchen erzählungen zugehört hätte, denn mir wurden nie welche erzählt. ich frage mich bis heute, ob das nun glück oder pech war. einerseits lag es daran, dass ich meine großeltern nur selten sah, da sie immer weit weg wohnten, andererseits verstarben sie recht früh. wobei, so ganz stimmt das auch wieder nicht...

mein großvater väterlicherseits verstarb als ich ca. 5 jahre alt war, also gab es keine gelegenheit großartig geschichten aus dem krieg, oder ähnliches zu erzählen. meine großmutter verstarb vor ca. 14 jahren, von ihr bekam ich dann auch hin und wieder etwas erzählt, aber eher immer nur ganz kurze randbemerkungen. und diese geschichten waren meistens aus der zwischenkriegszeit. und, wie gesagt, ich sah sie ja nur selten.


mütterlicherseits gab es für mich sozusagen sogar 3 großväter. zunächst einmal war da mein urgroßvater, der für mich in meiner erinnerung, und auch "emotional" den platz des großvaters einnahm. doch auch er verstarb als ich noch sehr jung war, entweder kurz vor, oder kurz nach nach dem vater meines vaters. dann gab es den "richtigen" großvater, mit dem mich jedoch kaum etwas verband. das lag vor allem daran, dass wir bei besuchen unserer deutschen verwandtschaft immer im haus der urgroßmutter residierten, denn dort war genug platz vorhanden. großmutter und großvater kamen dann dort immer "zu besuch". andererseits war dieser großvater nicht mein leiblicher großvater, was mir jedoch erst sehr viel später erzählt wurde, als ich schon lange erwachsen war. so wurde mir auch klar, warum ich mit meinem vermeintlichen großvater nie wirklich warm wurde, wir waren schlicht und einfach total verschieden. ich habe ihn nie verstanden und er mich nicht. vielleicht lehnte er mich auch unbewusst ab, da ich mit ihm ja nicht blutsverwandt war, was weiss ich.


jedenfalls, selbst wenn wir uns verstanden hätten, hätte es keine geschichten aus dem krieg gegeben, denn er erlebte diese zeit als kind. andererseits erfuhr ich auch erst im fortgeschrittenen erwachsenenalter, dass er urspränglich aus berlin oder umgebung stammte (rückblickend hätte ich es eigentlich an seiner sprache, bzw. an einigen typischen berlinerischen begriffen, wie zb. das "wa?" bemerken müssen) und wohl zusammen mit einer gruppe flüchtlinge in die gegend kam. warum er blieb wurde mir jedoch nie erzählt. anscheinend hat er dann meine großmutter geheiratet, als sie mit meiner mutter von einem anderen schwanger war. genaueres habe ich nie erfahren.

diese famlílie verstand es gut geheimnisse zu bewahren, so erfuhr ich ebenfalls erst sehr spät von einer anderen verwandten, die offenbar geächtet wurde. es war die schwester meines urgroßvaters. offenbar hatte sie die restliche familie um grundbesitz und geld betrogen, deshalb wurde sie von meiner urgroßmutter geächtet - und somit auch vom rest der familie. irgendwann begannen dann aber doch alle verwandten reihum kontakt zu ihr aufzunehmen, und da diese spezielle verwandte anscheinend genau wusste was sie getan hatte, begann sie auf die eine oder andere art geld unter den verwandten zu verteilen. nur meine familie, also meine eltern und wir kinder hatten nie gelegenheit dazu, denn die urgroßmutter durfte ja nicht erfahren, dass es kontakt zur geächteten gab.

ich habe auch nie erfahren wer mein leiblicher großvater war. kein name, keine geschichte, einfach nichts. ich weiss nur, dass er inzwischen offenbar nicht mehr lebt. da er jedoch sein aussehen meiner mutter vererbt hatte, und diese wiederum mir (so wie auch ich meines an meinen nachwuchs), kann ich davon ausgehen, dass er mir wohl ähnlich sah.

aber vermutlich hat wohl jede familie ihre dunklen geschichten die sie verschlossen hält. so wurde auch immer um einen selbstmordversuch einer der schwestern meines vaters immer ein großes geheimnis gemacht, so als ob es eine große schande gewesen wäre. auch so eine geschichte, die ich erst im reiferen erwachsenenalter erfuhr.

man sollte sich viel mehr geschichten erzählen, nicht erst auf beerdigungen.

Dienstag, 25. Februar 2014

VON SINNEN 2000

2000 aufrufe!

eine schöne zahl ist das, diese 2000. das erinnert an all die markennamen, die ab den 50er jahren mit einem "2000" versehen wurden um modern, bzw. futuristisch zu wirken, a la "wizard 2000" oder "dingsbumsinator 2000", aber auch firmen, bzw. organisationsnamen wie "sport 2000" und "global 2000".

nun gibt es also "von sinnen 2000". und das in nicht ganz 4 monaten. coole sache. danke!


Montag, 24. Februar 2014

FAST ESSEN

ich esse sehr gerne fastfood. was soll ich machen? ich mags eben! ein saftiger hamburger royal ts lässt mich sabbern wenn ich nur daran denke, und für ein fried chicken vom würstlstand meines vertrauens lasse ich jede zünftige brettljause stehen. ein leben ohne kebap (oder döner, oder gyros) könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen und pizza habe ich sowieso nie als fastfood gesehen.

fastfood ist für mich mehr als nur "fast food", also "fast essen". was ich nämlich ganz und gar nicht mag, ist das "fast" in fastfood. ich esse gerne gemütlich und lasse mir zeit dabei. gehetzt zu werden kann ich überhaupt nicht leiden. mir würde auch niemals einfallen im gehen zu essen. unterm autofahren jedoch schon. beim autofahren sitze ich, da habe ichs auch relativ gemütlich. ja ich weiss, andere können das nicht, die allermeisten sollten das auch besser lassen, doch für mich ist das absolut kein problem. durch meine ehemalige tätigkeit als kurierfahrer habe ich mir das angewöhnt, so wie ich mir viele andere dinge unterm autofahren angewöhnt habe - aber das ist wieder eine völlig andere geschichte.

jedenfalls empfinde ich fastfood absolut nicht als minderwertige nahrung. sie ist genauso einseitig  und ungesund, wie jede andere art von nahrung mit der man sich einseitig ernährt. ich bin kein ernährungsexperte und ich esse auch gerantiert nicht besonders gesund, was man ganz leicht an meiner stattlichen statur erkennen kann, aber ich wette, dass ein mcdonalds menü mit burger, pommes, cola und vielleicht einem kleinen salat auch nichts schlimmeres anrichten kann, als der sonntägliche schweinsbraten mit kraut und knödel mit dem obligaten bier dazu. es käme aber auch niemand auf die idee sich jeden tag so einen schweinsbraten reinzuziehen, so wie es auch eine dumme idee wäre, sich jeden tag von mcdonalds menüs (oder von mir aus auch burger king) zu ernähren.

ich würde auch niemals behaupten, dass fastfood gesünder wäre als andere ernährung, aber wenn wir vom normalen durchschnittsmenschen ausgehen, bzw. von seiner art sich zu ernähren, dann ist die mittägliche wurst- oder fleischkäsesemmel (für den rest der welt: leberkässemmel) auch nicht wirklich klüger oder gehaltvoller, als kebap, burger und co. doch kein mensch würde auf die idee kommen die extrawurstsemmel zu verteufeln, dabei besteht diese doch zu einem großteil aus fett. da reisst das gurkerl auch nix mehr raus. die pommes frittes werden inzwischen ja auch fast nur mehr geföhnt vor lauter angst vor der gesundheitslobby. gerade beim mäcki gibt es salat in rauhen mengen und statt zuckerhaltige limonaden steht jedem frei mineralwasser, eistee orangen-  oder apfelsaft zu wählen. 

die behauptung, dass man nach einem besuch bei mäcki schneller wieder hunger hätte, halte auch für eine urban legend. mir persönlich wäre das noch nie aufgefallen. natürlich, wenn ich nur einen burger und eine kleine pommes nehme, dann ist der magen nicht sonderlich gefüllt. das ist er nach einer wurstsemmel und einem schokoriegel aber auch nicht.

und teurer als "normales" essen ist es auch nicht. einen döner bekomme ich um 3,50, wenn er teuer ist, dann um 4 euronen, aber mit so einem teil habe ich erst mal genug. und bei mcdonalds bin ich absolut in der lage mich mit getränk um maximal 5 euro ausreichend zu sättigen. natürlich darf ich keinen dieser besodneren burger wählen, oder den grillteller beim würstelstand, aber im gasthaus kostet zum beispiel das roastbeef auch ein eck mehr als die kasspatzln (käsespätzle).


nein, mir geht einfach diese pauschalisierung auf die nerven. was ist denn zum beispiel kebap? nichts anderes als fleisch und brot und salat mit zwiebel und dazu sosse. beim burger schauts auch nicht viel anders aus. wenn man grillen geht hat man genau das selbe, nur in anderen mengen und es dauert länger bis vati endlich die glut zustande gebracht hat. vom sonntagsbraten will ich gar nicht anfangen.

es kommt doch wohl immer auf die mischung an. natürlich würden mir nun vegetarierer, veganer und sonstige ernährungsapostel lauthals widersprechen. tut mir aber leid, ich brauche nun mal fleisch. und das jeden tag. zumindest ein bisschen. aber genauso brauche ich auch gemüse und/oder salat. wenn ich imemr nur knödel, reis und nudeln als beilage bekomme fehlt mir bald mal was. genauso ist es eben umgekehrt. wenn ich ständig nur pasta und gemüse bekomme, fehlt mir auch sehr schnell was.

aber das führt jetzt ein wenig zu weit....

der punkt ist, mir geht es auf den keks, dass sogenanntes fastfood immer als schlecht und "unwert" angesehen wird. ja, mag sein, aber es würde auch niemanden einfallen chips und schokolade so zu betrachten, obwohl es genug leute gibt, die sich zu mittag oder abends davon ernähren. solange sie es nicht jeden tag tun ist ja auch nichts sagegen einzuwenden. 

irgendwie habe ich jetzt viel geschrieben, aber was ich aussagen wollte ist mir immer noch nicht zufriedenstellend gelungen.

mist.

Sonntag, 23. Februar 2014

JAMES ROBBINS IRRT

"Verrückt ist, wer immer wieder das gleiche tut und ein anderes ergebnis erwartet."
(James Robbins)

claude monet hat es getan! er hat das selbe motiv, nämlich die kathedrale von rouen, immer wieder gemalt, und zwar genau 33 mal. vermutlich sogar öfter, denn einige bilder hat er offenbar zerstört. 

wie kann es nun sein, dass ausgerechnet diese bilderserie zu seinen besten werken gehört, ja sogar zum besten das der impressionismus zu bieten hat? vielleicht, weil man einfach ein wenig verrückt sein muss, um immer wieder das selbe zu tun, um dann zu erkennen, dass es sehr wohl immer wieder andere ergebnisse gibt?

es kommt nämlich immer auf eine vielzahl von faktoren und parametern an. im fall der kathedralenbilder waren es vor allem die sich ändernden lichtverhältnisse. und in weiterer folge auch die versetzung des standpunktes, denn die ersten bilder entstanden in einer leerstehenden wohnung, zu die er dann später keinen zugang mehr bekam und sich deshalb einen anderen platz zum malen suchen musste.


das zitat, das heute am anfang dieses beitrages steht, ist also nur dann gültig, wenn man sich in einer unabänderlichen umgebung, bzw. situation befindet. wenn es keine faktoren und/oder parameter gibt die sich ändern können, dann ist es tatsächlich sinnlos immer wieder das selbe zu versuchen und zu hoffen, dass sich etwas ändert. doch wann ist das schon so? jede sekunde ändern sich bedingungen. die sonne scheint aus einem anderen winkel, der wind weht stärker oder schwächer oder gar nicht, menschen ändern ihre ansichten....

ich würde so weit gehen zu behaupten, dass jemand, der NICHT immer wieder überprüft ob sich irgendetwas geändert hat und dadurch möglicherweise ein anderes ergebnis ergibt, der wahre verrückte ist, und nicht jener, der es immer wieder versucht. dass obiges zitat von einem motivationstrainer stammt, hätte eigentlich von anfang zu denken geben sollen ;-)

Samstag, 22. Februar 2014

MEINE HANDYS

ich hatte im laufe meines lebens bisher 28 handys, inklusive geschäftshandys und jenen die ich nur ein paar tage hatte. wobei man mein erstes mobiltefon nicht als handy bezeichnen könnte, denn es war eigentlich ein mobiles autotelefon.

seit einführung des gsm netzes habe ich nun also ein handy, und da waren durchaus auch ein paar kuriose exemplare darutner. angefangen beim gerade erwähnten autotelefon, über jenes motorola, dessen menüführung nur über seltsame tastenbefehle funktionierte, jenem handy, dass auch mit normalen batterien funktionierte (warum wurde dieses konzept eigentlich nicht weiterverfolgt?), bis hin zu jenem wirklich exzentrisch geformten nokia, das ich gebraucht zur überbrückung bekam.


ich hatte zum beispiel auch das erste handy mit farbdisplay, das siemens s10, das zwar ein wenig unförmig und ein bisschen zu groß war, aber nebenbei hatte es auch den besten empfang ever. der empfang des nachfolgers s25 war da schon viel schlechter.

ich war überhaupt lange zeit siemens fan, während der rest der welt auf nokia abfuhr. so hatte ich zum beispiel ein gerät, das zwar immer noch über ein schwarzweiss display verfügte, dessen rückseite jedoch gummiert war. ich glaube das hieß c35 oder so ähnlich. jedenfalls fuhr ich mit diesem handy auf dem dach eine lange steile holprige bergstrecke hinab, und als ich endlich stehenbleiben und nachsehen konnte, lag das teil immer noch brav auf dem autodach.

aber nokia war auch nicht schlecht. das allererste nokia lebte so lange, dass ich gehäuse und tastatur auswechseln musste, weil es schon total abgegriffen und unlesbar war - bis es auch bei der zweiten der fall war. und dann konnte ich es immer noch verkaufen.

danach wurde ich dann fan von sony-ericsson. dies war eines der ersten fotohandys neben jenem von nokia, nur das nokia war irgendwie riesig und auch noch ein slider-handy, das sony-ericsson t610 sah in seinem silber-schwarzen design jedoch einfach nur klasse und edel aus. mir war die klassische riegel-form immer schon lieber als slider- oder klapphandys. ausser einem einzigen, das ich nur wenige tage hatte, hatte ich bisher ausschließlich telefone im riegel-design.

heutzutage gibt es diese frage ja nicht mehr, alle smartphones haben aufgrund des displays eine ähnliche form. man unterschiedet sich im grunde nur mehr durch farbe, größe und spezifikationen. naja, schon auch noch ein bisschen im design, aber das ist längst nicht mehr so im vordergrund wie es noch vor 10 jahren der fall war. im grunde habe ich ja auch nichts dagegen, denn das kommt meiner geliebten riegel-form noch am nächsten. andererseits stehe ich nicht auf tastatur am bildschirm. eine zeitlang gab es ja smartphones mit ausklappbaren tastaturen. warum dieses konzept wieder aufgegeben wurde verstehe ich auch nicht. vermutlich weil die displays immer größer, und somit virtuelle tastaturen kein poblem mehr darstellen.

tjoa... dem leser wird mein ausflug in alte handyzeiten nicht viel gebracht haben, mir hat es aber spass gemacht mich an meine alten handys zu erinnern.

Freitag, 21. Februar 2014

PIMP MY AM BESTEN GAR NIX

man stelle sich vor, man führe für eine woche in den urlaub, und wenn man zurückkommt ist die wohnung komplett umgebaut, alle alten möbel sind entsorgt, neue möbel harren ihrer zukünftigen bestimmung, die wände haben neue farbe und so weiter und so fort.

cool? nun, ich weiss nicht so recht.....

liebgewonnene möbel sind auf nimmerwiedersehen verschwunden, die wände strahlen in farben, zu denen man sich täglich -zig mal übergeben möchte, man hat plötzlich vorhänge die man hasst, anstatt der alten geliebten jalousien, die aufstellung der möbel ist sowieso unter aller kanone, überall gibt es sinnlose deko die niemand wollte und noch dazu fängt alles nach 3 tagen bereits an wieder auseinanderzufallen.

wenn man sich so ansieht, was tine wittler und co so an und in unschuldigen wohnungen verbrechen, dann muss man fast froh sein, wenn man garantiert nie in deren glitzerstaub- swarovskistein- und heisskleberverseuchten hände gerät. die mädels glaube ja tatsächlich, dass man mit doppelseitigem klebeband, klettverschlüssen und heisskleber wirklich alles machen kann. ja, so lange die kameras da sind hält ja auch noch alles, vielleicht auch noch ein weilchen danach, aber sicher nicht für lange.

und vor allem: wer von ihnen und allen anderen aus der wohnungsbeglückungssmedienbranche vergewaltigt wird, der wird ja nicht gefragt, sondern überrascht. im fernsehen tun ja alle so, als ob sie total glücklich und zufrieden wären, aber ich bin mir sicher, dass den meisten schon nach kurzer zeit aufgeht, was ihnen da eigentlich angetan wurde.

das selbe gilt für die pimp-my-car fraktion. zum glück sind solche sendungen auf den amerikanischen raum beschränkt, da europäische strassenverkehrsordnungen  (oder wie auch immer dementsprechende gesetze in anderen ländern heissen mögen) solchen unsinn, wie er in den usa üblich ist, einfach nicht erlauben würden. wer braucht denn schon ein auto, das mittels auf die reifen aufgesprühter farbe malen kann? oder ein entertainmentsystem, das die allermeisten nicht einmal im wohnzimmer zur verfügung haben? obwohl es ja den versuch gab eine ähnliche sendung im deutschen mtv zu etablieren, doch diese scheiterte kläglich.


ich frage mich immer wieder, wie viel wert bei diesen aufpimpaktionen eigentlich auf fahrsicherheit gelegt wird. wurde nicht nur "supergeil" neu lackiert, sondern auch der durchgerostete rahmen verschweisst? wurden nicht nur neue felgen, reifen und bremsbacken montiert, sondern auch die maroden bremsleitungen erneuert? und so weiter und so fort?

mich würde auch mal interessieren wie diese gepimpten karren ein jahr nach der pimpaktion aussehen. gibt es sie überhaupt noch? funktioniert noch alles? haben sie vielleicht inzwischen besitzer gewechselt?

das selbe gilt für die umgebauten wohnungen. welche von all den änderungen haben das erste jahr überlebt?

DAS wäre doch mal eine neue sendereihe wert!

(und wenn das jetzt tatsächlich kommt, so wie meine anderen anregungen und erfindungen wie zb. die energy drink konzentrate und die wiedereinführung des stichfesten fru frus, dann gibts definitiv ne klage!!!!!!!)

Donnerstag, 20. Februar 2014

DES DICHTERS NACHTGEBET


tasten tippen tausend taten

fantasien fangen feuer

gedanken gedeihen gut geraten

worte wollen weiter



finger fangen fliehende phrasen

augen atmen atmosphäre auf

daten dienen dem dichter durchs dasein

zielloses zögern zuhauf



nächtens nur noch nichtiges naschen

vom vergangenen verlorenen verstand

hände huschen heuchelnd, haschen

lyrisches leeres land




Mittwoch, 19. Februar 2014

GERÄUSCHKULISSEN

dass gerüche bestimmte gefühle und erinnerungen auslösen können, ist ja inzwischen fast jedem hinlänglich bekannt. ich sage nur KUCHEN und KEKSE! wer denkt da nicht an zuhause, die mutter oder die oma, an sonntagnachmittage oder weihnachten? auch ganz andere gerüche triggern uns, oft natürlich unbewusst. bücher, tankstellen und überhitzte elektronik zum beispiel. zumindest geht es mir so. jeder hat so seine eigene geruchsbibliothek. ein "globaler" trigger ist zum beispiel der geruch nach feuer, bzw. rauch. dieser geruch bedeutete in unserer menschheitsgeschichte normalerweise immer gefahr, darum wird dieser geruch auch sogar schneller ins gehirn geleitet, als andere gerüche. und genau darum wirkt ein angezündetes streichholz hervorragend als geruchskiller auf der toilette. der brandgeruch wird einfach als wichtiger eingestuft, das bisschen kacke interessiert dann das gehirn nicht mehr.

natürlich gilt auch das gleiche für geschmäcker, wenn auch nicht ganz im selben ausmaß. und nein, hier habe ich kein beispiel aus der toilette.

was nun aber nicht jedem bewusst ist, ist, dass auch geräusche gefühle und erinnerungen hervorrufen können. auch hier habe ich ein beispiel aus der menschheitsgeschichte, das in uns allen drin ist und bei allen wirkt: das geräusch der quietschenden kreide an der tafel, bzw. des kratzenden bestecks auf dem teller. ja und der zahnarztbohrer gehört wohl auch dazu. auch das war in den frühen jahren der menschheit ein signal für gefahr. so ganz genau weiss man es nicht, aber man vernutet, dass es vögel gab, die bei gefahr solch ein geräusch ausstießen. und darum fährt uns die quietschende kreide so schlimm in die glieder. und der zahnarztbohrer.

wer denkt denn zum beispiel bei katzenschnurren nicht an gemütlichkeit und entspannung? es genügt ja auch schon es zu hören, und schon sind wir entspannter, nicht wahr? ja im grunde reicht es sogar nur daran zu denken. jeder vater und jede mutter wird bei einem weinenden kind zusammenzucken und jeder mensch in der westlichen welt wird bei quietschenden reifen erschrecken. menschen die den zweiten weltkrieg noch miterlebt haben ertragen die feuerwehrsirenen nicht, weil es sie an die bombenalarme erinnert.

es gibt sogar geräusche die man mit bestimmten jahreszeiten verbindet. die kratzende schneeschaufel mit dem winter, summende bienen und andere insekten mit dem frühling, schwimmbadgeräusche oder zirpende grillen mit dem sommer, weit entfernte kreissägen und häcksler mit dem herbst. ja sogar für den altweibersommer habe ich ein geräusch, nämlich leise bimmelnde kuhglocken, denn erst im späten herbst kommen die kühe wieder von der alm und tummeln sich im tal auf den weiden. im sommer hört man bei uns im tal nur sehr selten kuhglocken.

zum abschluss schenke ich auch einen link, mit dem ihr euch eure eigene geräuschkulisse zusammenstellen könnt. man kann sich die eigene zusammenstellung sogar downloaden...


ich hätte noch andere ähnliche links, doch dieser ist der beste. viel spass.

Dienstag, 18. Februar 2014

ZAHLENMYSTIK

kürzlich fiel mir an folgendem szenenbild, das über meinen monitor flimmerte, während ich mir gemütlich zuhause am pc den dazugehörigen film ansah, etwas auf:


bevor ihr noch lange daran herumrätselt löse ich auft: es ist die hausnummer, genauer gesagt ist es nicht die tatsache, dass es sich um eine hausnummer handelt, sondern es geht um die zahl.

wenn ich mir ganz spontan eine dreistellige zahl einfallen lassen muss, dann ist es in über 90% der fälle die 327, bei vierstelligen zahlen ist es die oben gezeigte, die 3726.

beide zahlen begegnen mir immer wieder. prominentestes beispiel hierfür ist die comicreihe "agent 327", von der ich ein paar bände besitze, die aber inzwischen kaum bis gar nicht mehr zu bekommen ist. es gibt auch einen bmw mit der bezeichnung 327, ausserdem einen camaro. ansonsten währen mir keine großen bespiele bekannt.

zu 3726 könnte ich noch eine galaxie mit dem namen ngc 3726 liefern, das wars dann aber auch schon.

also, warum begegnen mir trotzdem gerade diese zahlen in dieser kombination immer wieder? ich bin ja offenbar nicht der einzige, dem genau diese kombination durch den kopf schießt, wenn er sich eine zahl ausdenken muss. liegt es an der verteilung? kommt einem diese zahl vielleicht irgendwie als ideal ausgwogen vor?

ich weiss es wirklich nicht, und offensichtlich gibt es auch keine studien darüber. vielleicht entspringt diese häufung auch nur einem hirngespinst von mir selbst und niemand anderem fällt es auf. so wie man plötzlich überall schwangere sieht, wenn man selbst ein kind bekommt, oder überall das selbe auto sieht, wie jenes das man gerade selbst fährt....

ps: falls jemand errät aus welchem film oder welcher serienepisode der screenshot stammt, überlege ich mir, ob derjenige vielleicht was gewonnen hat ;-)

Montag, 17. Februar 2014

WIDER DIE TRIKOLORE

manchmal kommt es vor, dass ich für ein gericht eine frische paprika benötige. sehr selten werden deren zwei benötigt und manchmal esse ich frischen paprika auch gerne einfach so als snack, oder lege ihn statt einer gurke auf das wurstbrot oder die wurstsemmel. am liebsten mag ich den gelben paprika, denn dieser schmeckt vorzüglich, fast schon süß. wenn es nicht anders geht, dann greife ich auch mal zum roten (oder zur roten?) paprika, der/die/das schmeckt zwar nicht ganz so süß und meistens ein klein wenig bitter, aber wenn kein gelber vorhanden ist, dann kann ich damit leben. auf grünen paprika könnte ich vollkommen verzichten, allerhöchstens in verkochter form toleriere ich ihn, denn grüner paprika schmeckt genau so wie er aussieht, nämlich unreif, zu geschmacklos - eben "grün". als snack ist er nur mit einer prise salz zu ertragen und im salat schon mal überhaupt nicht.

nun hat sich aber seit jahren die unsitte eingebürgert, dass paprika nur mehr als "trikolore" verkauft wird. das heisst, man bekommt IMMER drei stück paprika und IMMER einen roten, einen gelben und einen grünen. ich will aber nur ein stück (oder maximal zwei)! und ich will keinen grünen! ich werde aber vom handel dazu gezwungen etwas zu kaufen, das ich gar nicht haben möchte! und das ärgert mich ungemein.


wenn der laden ein wenig besser sortiert ist, dann bekomme ich mit glück auch einzelne paprika, doch kosten diese einzelstücke fast immer so viel wie drei stück "trikolore". möglicherweise ist dieser exorbitante preisunterschied auch irgendwie gerechtfertigt, dennoch schlägt bei mir bei diesen preisen beinhart der geiz zu. warum nur eine kaufen, wenn ich zum selben preis auch 3 haben kann? auch wenn ich die dritte eigentlich nicht brauche und schon gar keine grüne paprika.

manchmal gibt es auch diesen langen dünnen spitzen paprika, meistens in blassgelb. der schmeckt zwar nicht so süß wie der "richtige" gelbe paprika, aber immer noch annehmbar. und vor allem ist dieser paprika nochmal billiger als die trikolore-version. UND seit kurzem gibt es das selbe auch in der roten variante UND dieser rote lange spitze paprika ist ebenso süß wie der bereits mehrfach erwähnte gelbe.

da gibt es jetzt aber noch das problem der nicht benötigten menge. eigentlich brauche ich kein halbes kilo paprika, ich könnte immer noch nur einen stinknormalen gelben kaufen, aber hols der teufel, zum preis von 2 gelben normalen, bekomme ich eine tasse mit einem halben kilo langer spitzer roter. dann gibts halt öfter mal gesunden snack.

und trotzdem gibt es nach wie vor die trikolore - und massen an leuten die sie kaufen. wer kauft das denn eigentlich? würde man sich diese verkaufspraxis woanders gefallen lassen? man stelle sich vor, man möchte eine orange, bekommt sie aber nur im dreierpack, zusammen mit eienr clementine und einer blutorange, wobei man blutorange nicht ausstehen könne. oder man möchte einen apfel, bekommt ihn aber nur zusammen mit einer banane und einer kiwi.

ja, ok, diese beispiele sind ein wenig konstruiert. wie wäre es damit: man möchte einen big mac, bekommt ihn  aber nur mit pommes und cola dazu.

oh, wait a minute......

Sonntag, 16. Februar 2014

BUCHAUSZUG - KAPITEL 8, TEIL 2 - SEX AND DRUGS AND ALL

Tom zog langsam aber intensiv unter Funkys wachsamen Augen an dem viel zu großen Joint, den er sich vorsichtshalber mit Little Joe teilte und den er auch von ihm hatte bauen lassen, da er selbst über die Fähigkeit solche Dübel zu basteln nicht verfügte. Zigaretten zu drehen war kein Problem für ihn, aber diese Riesenkeulen verlangten nach einer bestimmten Technik von der er nichts wusste und auch nichts wissen wollte. Tom hatte sich für Gras entschieden, da er wusste, dass dieses Zeug normalerweise kaum bis keine Wirkung auf ihn hatte und Funky damit dennoch zufrieden gestellt zu sein schien. Funky selbst hatte sich ein paar bunte Pillen eingeworfen und diese mit seinem 25jährigen Scotch hinuntergespült.

            „Ich bin ja ungern lästig“ meinte Tom zwischen zwei Zügen an seinem Joint in Richtung Funky, „aber könnten wir mal nachsehen ob das benötigte Kabel nun vorhanden ist, oder nicht?“
            „Immer schön der Reihe nach“ meinte Funky. „Erst die Dröhnung, dann die Mädels, dann das Kabel.
            „Was denn, die Katzen hast du doch gerade erst gefüttert, oder? Komm, ich habs nicht gern wenn ich Stress krieg weil die Zeit zu knapp wird“ meinte Tom.
            „Habe ich denn was von Katzen gesagt?“ raunte Funky fast schon flüsternd und lächelte dabei, stand mühsam aus seinem Ledersessel auf, schnappte sich seine Killerpistole, die noch immer auf dem Tisch lag, und wankte in Richtung einer dritten Tür, um dann darin zu verschwinden. Tom und Joe sahen sich zum wiederholten male an diesem Tag mit hochgezogenen Augenbrauen an.
            „Darf ich euch Ivanka, Elena und Sonia vorstellen?“ Funky kam mit drei SEHR leicht bekleideten Mädchen im Schlepptau zurück. Dier erste hatte einen äußerst knappen Bikini an, die Zweite einen Mikro-Mini und ein bauchfreies Top, offensichtlich ohne BH, und wenn man genau hinsah konnte man auch erkennen, dass sie kein Höschen trug, und die Dritte kam überhaupt nur im Slip und oben ohne. Zwei von ihnen trugen Schuhe mit hohen Plateu-Fick-mich-Absätzen, die im Bikini war barfuss.
            „Grizzleys Freunde sind auch meine Freunde, und die bekommen nur den besten Service von mir! Was auch immer für Schweinerein euch vorschweben, die Mädels freuen sich, wenn sie euch was Gutes antun dürfen.“
            Tom ließ fast seinen Dübel in sein Selters, nein in sein Mineralwasser fallen, denn eine der drei Damen hätte die viel jüngere Schwester von Elisabeth sein können. Die viel jüngere und noch viel verdorbenere Schwester Elisabeths, wohl gemerkt! Es war jene im Bikini. Sie hatte sogar ihre Haare zu einem Zopf geflochten.
            „Wie, was, jetzt, hier? Bist du irre?" Frug er Funky. „Du willst tatsächlich dass wir uns zugedröhnt von deinen Mädels bedienen lassen und uns auch noch gegenseitig dabei zusehen sollen?“
            „Ja“ meinte Funky lapidar. „Hast du ein Problem damit? Wenn dem so ist kann dich vielleicht mein kleiner schwarzer öliger Freund dazu überreden?“ Er öffnete sein Sakko um ihn an die Waffe, die bequem, aber sehr griffbereit in einem Schulterholster saß zu erinnern.
            Tom schluckte, zog noch einmal tief an dem Joint, und wandte sich an das Elisabeth-Double. „Wie heißt du?“ fragte er sie und musste dabei husten, da er vergessen hatte vorher den THC-geschwängerten Rauch auszuatmen. Wenn er die Wahl hatte zwischen Funkys kleinem schwarzen öligen freund, und Elisabeths kleiner versauter Schwester, dann musste er nicht lange überlegen. Er fragte sich nur so langsam, WAS Funky Grizzley wohl schuldete, wenn er schon um ein paar dahergelaufene Typen solch einen Aufwand machte, und was Grizzley dann im Gegenzug dafür von ihm selbst haben wollen würde. Und vor allem: Was war das bitte für ein irrer Typ, der Koffer voller Kabel, andere Koffer voller Drogen und Waffen mit sich herumschleppte, alleine in seltsamen, aber wirklich faden Lokalen herumsaß, während er offenbar gleich mehrere nymphomanische Frauen zuhause auf sich warten ließ?
            „Ich bin Ivanka“ holte ihn die versaute Bikini-Elisabeth gurrend aus seinen Gedanken zurück, und setzte sich auf seinen Schoß.  Sie strich ihm durchs Haar und beugte den Kopf um an seinem Ohrläppchen zu knabbern. „Ich liebe es zu schlucken! Darf ich denn deinen Saft schlucken?“ hauchte sie ihm ins Ohr und griff ihm dabei in den Schritt, wo bereits schon ein wenig mehr auf sie wartete als noch 2 Minuten davor.
            Tom gab den Joint, den er immer noch in den Händen hielt an Joe weiter, der ihn geistesabwesend annahm und der fasziniert zwischen seine Beine starrte, wo sich bereits Elena oder vielleicht auch Sonia, wer weiß – und wen interessiert das auch schon? – zu schaffen machte.
            „Mach was du willst, ich bin mir sicher es wird mir gefallen“ seufzte Tom. „Ich nenn dich Lisa, ist das okay?“ sagte er noch, schloss die Augen, dachte nicht weiter über diese seltsame Situation nach und hoffte, dass er nun nicht plötzlich aus einem Traum hochschrecken würde.

            Big Nick seufzte und kämpfte darum nicht aufgrund seines bereits dritten Bieres einzuschlafen.



Samstag, 15. Februar 2014

SCHRAMMELNACHWUCHS

mein kind hat sich eine gitarre gekauft. einfach so. mit dem eigenen geld. aus dem internet. natürlich ist das jetzt keine 1a und 5 sterne gitarre, aber sie ist besser als man meinen würde, mit roundback und toanbnehmer.

natürlich hat er auch keine ahnung wie man gitarre spielt, geschweige denn wie man sie stimmt. also keine ahnung wie er auf die idee kam sich das teil zu bestellen. aber jetzt hat er sie nun mal und spielt irgendwie darauf rum. damit hat er sich dann auch gleich die hohe e-saite abgerissen, weil er sie überstimmt hatte. also informierte sich erst mal seine mutter bei mir wo man denn saiten bekommt und welche sie am besten kaufen sollte. fürs neu aufziehen und stimmen wäre dann wieder ich zuständig meinte sie.

ja und so passierte das dann auch. die beiden besorgten die saiten und der kleine kam gestern mit seiner gitarre bei mir an. heute wurde dann also operiert. ich zeigte ihm wie man eine saite aufzieht, wie man eine gitarre stimmt und dann auch noch die ersten offenen griffe - e, e moll, a, a moll und g. zur sicherheit zeichnete ich ihm das auch noch auf, alo ehrlich gesagt, habe ich es schnell hingekritzelt. aber mehr brauchts ja auch nicht.

nach blockflöte, klarinette, schlagzeug und tenorhorn, ist das nun das 5. instrument, das er anfängt zu lernen. hoffentlich bleibt er endlich mal dabei..... aber ich freue mich tierisch ihm das beizubringen.


Freitag, 14. Februar 2014

SINGEN UND TANZEN

was mich an sendungen wie "deutschland sucht den superstar" und allen ähnlichen formaten extrem stört, ist nicht der größtenteils absolut respektlose umgang mit den teilnehmern, der oft in extreme erniedrigung ausartet, auch nicht das ansonsten sehr flache künstlerische niveau - wobei ich hier die "handwerklichen" fähigkeiten der teilnehmer nicht schmälern möchte, singen (oder musizieren) können alle die es über die vorrunden hinaus schaffen sehr gut - sondern dass ein großteil des augenmerks auf dinge gelegt wird, die absolut nichts mit der singerei zu tun haben.

das fängt schon beim reinen erscheinungsbild an. wer fett oder hässlich ist, kann noch so gut singen, er wird es kaum unter die ersten 10 schaffen, und schon gar nicht gewinnen. oder kann sich irgendjemand an ein gegenbeispiel erinnern?

doch damit ists dann auch noch nicht getan, denn die performance, sprich die show, wird ja auch bewertet. ich habe mich imemr schon gefragt, wie es sein kann, dass man zur beurteilung eines kriteriums, ein anderes hinzuzieht, das im grunde nichts damit zu tun hat. wie konsumieren wir denn heutzutage zum größten teil musik? wohl danach, wie uns gefällt was wir hören, oder? danach was wir HÖREN!!!! nicht nach dem was wir sehen. natürlich gibt es inzwischen leute, die fast ausschließlich musik nur noch über youtube konsumieren, doch auch die sehen nur selten hin. wir hören nach wie vor hauptsächlich radio, kaufen cds, oder ziehen uns mp3s. ein song wird durch herumgehopse nicht besser, da mag das gehüpfe, getanze, das verrenken noch so perfekt sein, es klingt genau so spitze oder beschissen, wie ohne dem ganzen tamtam. unter umständen klingt es sogar noch schlechter, weil dem sänger vor lauter herumkapserln die luft zum singen fehlt.

und das allerschlimmste: es gibt ja auch schon kiddie-contests, bei denen es eigentlich nur darum geht, welches kind am süßesten aussieht. oder auch am erwachsensten. da springen die kinder rum, singen in einer sprache die sie nicht beherrschen von dingen die sie nicht kennen und ahmen als "performance" dinge nach, die sie in diesem alter hoffentlich noch nicht kennen.

kranke tv-welt. echt wahr.


doch, es gibt eine ausnahme, nämlich "the voice of germany". hier wird der ganze performance-scheiss zum glück zum größten teil aussen vor gelassen. und die shows von stefan raab, auch hier geht es ums musikalische talent und nicht um äusserliches.

ok, es besteht hoffnung.

Donnerstag, 13. Februar 2014

DEM LEBEN VERGEBEN



Ich erinnere mich noch an jene zeit,

als ich noch dachte, alles wär einfach,

als ich noch dachte, bald wäre es soweit,

dass ich bald selbst erwachsen wär

und wüsste wann was wie zu tun, ganz genau.


ich erinnere mich noch an jene zeit,

als ich noch dachte, alles wäre klar,

als ich noch dachte, alles bliebe immer gleich.

jeder sommer heiss und jeder winter weiss.

jede wiese grün und jeder see immer blau.


ich erinnere mich noch an jene zeit,

als ich noch dachte, alles würde schön,

als ich noch dachte, alles ist und bleibt gut,

dass meine liebste auf mich wartet,

meine arbeit, mein haus, mein leben.


doch nun weiss ich wie es ist.

nichts bleibt wie es war,

nichts kommt wie es sollte.

mit ein wenig glück wird man vermisst.

und mit ein wenig glück

kann man

am ende

dem leben

vergeben.

Mittwoch, 12. Februar 2014

BELGISCHE VERWECHSLUNGEN

heute jährt sich zum 111. mal der geburtstag des schriftstellers und kommissar maigret erfinders georges simenon.

ich gebe zu, ich habe keinen einzigen seiner maigret romane gelesen, auch keinen anderen, bzw. glaube ich mich zu erinnern zumindest einen einmal angefangen zu haben, aber entweder habe ich ihn wieder aufgegeben, oder ihn schlicht aufgrund seiner fadesse wieder vergessen. eindruck hinterließ er bei mir auf jeden fall keinen, tut mir leid, man muss ja nicht alles mögen. dennoch ist er ein weltberühmter schriftsteller. und belgier.

ja, belgier! mich hatte diese information schon ein wenig überrascht. ich wusste zwar, dass die romanfigur hercule poirot der britischen krimiautorin agatha christie belgier war, immerhin weist er ja nun wirklich oft genug selbst darauf hin, aber dass ein anderer großer krimiautor, wie georges simenon, selbst aus belgien stammt, obwohl ich ihn zeit meines lebens den franzosen zuordnete, war mir nun wirklich neu.

von hergé, dem erfinder der tim & struppi romane, wusste ich bereits, dass er belgier war. ebenso weiss ich es von stromae, einem hierzulande ziemlich unterschätzten musiker, der bei uns vor allem (und fast ausschließlich) durch seinen hit "alors un danse" bekannt ist.

belgien ist überhaupt so ein seltsam unauffälliges land. in meiner wahrnehmung spielt es, geschichtlich gesehen, so gut wie keine rolle. nun  gut, hitlerdeutschland hat belgien überfallen und dem rest der welt war das damals irgendwie egal, aber das wars dann schon. belgien ist berühmt für seine pralinen, fürs atomium und ... ja, wofür noch? ach ja, der hauptsitz der europäschen union und irgendwas mit der nato befinden sich in brüssel. noch was? ich glaube in irgendeinem asterix heft kommen auch belgier vor. und wenn ich mich recht erinnere, dann kommen sie dort nicht gut weg. oh, und natürlich die kinderschänder-skandale. kaum ein witz über belgien ohne kinderschänderbezug. eine bittere praline, die sie da schlucken müssen....

belgien kommt also in der öffentlichen wahrnehmung kaum vor, schlimmer noch, bekannte belgier mutieren zu franzosen. ausser sie sind kinderschänder, die bleiben natürlich hübsch belgisch. oder romanfiguren wie poirot.


kanada geht es da ja ähnlich. natürlich hat kanada eine etwas andere dimension als belgien, aber dennoch verfrachten wir gedanklich berühmte oder bekannte kanadier in die usa. enterprise-ikone william shatner zum beispiel, oder gummigesicht jim carrey. ebenso die bezaubernde rockgöre avril lavigne.

für uns deutschsprachigen ist es sowieso nicht leicht zu unterscheiden, vor allem wenn es sich um schauspieler handelt, denn wir bekommen sie ja zum allergrößten teil nur in synchronisierter fassung zu hören. ob da nun jemand aus den usa, kanada, großbritannien, australien, neuseeland oder irland kommt, ist nur durch recherche zu erfahren, oder die presse hält es für dermaßen wichtig, dass immer wieder darauf hingewisen wird.

neuseeland geht es vermutlich mit australien nicht anders, obwohl sich das vielleicht durch peter jackson und seine tolkien-verfilmungen inzwischen geändert hat. oder südkorea mit japan. in den ersten meldungen über psys damals noch-nicht-welthit "gangnam style" wurde er auch japanisiert. ist auch kein wunder, für uns westler sah alles nach japan aus, wer kann denn schon als durchschnittseuropäer (oder -amerikaner) koreanisch in sprache und schrift von japanisch unterscheiden?

was denn noch? hin und wieder passiert das selbe mit portugal und spanien, obwohl die sprachen sehr leicht zu unterscheiden sind. irland und großbritannien. natürlich sämtliche ehemaligen ostblockstaaten, die sich ja sowieso dauernd verändern, weil sie je nach bedarf unabhängig werden oder sich zusammenschließen.

ich persönlich verwechsle andauernd die ganzen nordischen länder, norwegen schweden, finnland - und dänemark noch dazu.

oh ja und deutschland und österreich! für uns österreicher ist das ja nicht so schwierig, aber schon bei den deutschen fängt es an mit verwechslungen. gerne mal wird mozart eingedeutscht (obwohl das ja wieder ein grenzfall ist, denn bei seiner geburt gehörte jener teil in dem er geboren wurde und heute zu österreich gehört, zu dem was dann deutschland werden sollte). nur bei hitler sind sich alle einig, dass er österreicher war. und manchmal müssen wir uns auch noch mit der schweiz herumschlagen.