Dienstag, 3. März 2015

SCHATZKISTE - R WIE RINGE


r - wie ringe



ich mag ringe. trotzdem trage ich selten welche. es gab  aber einmal eine zeit, zu der ich fast immer mindestens einen ring trug, so wie es auch zeiten gab in denen ich oft und gerne krawatten trug. ich mag krawatten immer nioch sehr gerne, einfach weil es wirklich tolle und schicke expemplare gibt die verdammt gut aussehen, nur fehlt mir inzwischen das restlliche outfit dazu - und die gelegenheit es zu tragen.

aber zurück zu den ringen. ich weiß gar nicht genau woher ich die ringe alle her hatte, gekauft habe ich mir jedenfalls nie welche. obwohl das nun auch nicht so ganz stimmt, aber dazu später.

bei den abgebildeten ringen die sich in meiner schatzkiste befinden weiß ich jedoch genau woher ich sie habe. der obere ring stammt ursprünglich von meiner ex-schwiegermutter, er war jedoch nicht für mich, sodnern den hatte sich mein nachwuchs von ihr gekrallt. später dann schenkte er ihn mir und da ich ihn ja nicht tragen konnte, kam er einfach an meinen schlüsselbund, deshalb wurde nach und nach die silbrige schicht (keine ahnung woraus die besteht. chrom? silber? zink? atomstrom?) abgewetzt, so dass nun nur mehr das kupfer zu sehen ist. der stein ist vermutlich ebenso billig und aus glas. trotzdem gehört der ring in die schatzkiste, weil es ein geschenk meines kindes an mich war.

die anderen beiden gehörten meiner exe, also der mutter meines kindes. mir gefielen sie undich durfte sie haben - bis sie dann irgendwann brachen. und ich behalte sie nicht weil sie meiner exe gehörten, sondern weil sie mir einfach immer noch gefallen.

so wie damals den ring meines kindes habe ich übrigens immer noch einen anderen ring an meinem schlüsselbund. die exe und ich kauften uns einmal zusammenpassende billige modeschmuckringe, die aber wirklich toll aussahen weil sie so etwas wie einen facettenschliff hatten der wunderbar im richtigen licht schillerte. sie verlor ihren irgendwann und mir passte meiner irgendwann nicht mehr, also wanderte er eben an den schlüsselbund. auch diesen behalte ich einfach deshalb weil er mir gefällt. es schillert zwar nichts mehr, aber dennoch mag ich ihn. dies war einer jener wenigen exemplare die ich mir kaufte.

ein anderes exemplar habe ich hier einfach herumliegen und trage ihn nur zu ganz besonderen anlässen. täglich geht einfach aufgrund meines jobs nicht, dazu muss ich zu viel mit den händen arbeiten. man glaubt nicht wie viel körperliche arbeit als it-supportmitarbeiter zu erledigen ist.

ach und ich habe auch einen ring mit dem man kronkorken öffnen kann. ich warte immer noch auf die grillsaisonsmäßige gelegenheit um ihn endlich mal einzuweihen *g*.




Sonntag, 1. März 2015

VANILLE, SCHOKOLADE UND BLOWJOBS

geschmäcker sind verschieden, selbst wenn man das noch nicht selbst herausgefunden hat, so wird es einem doch sowieso immer wieder erzählt. und natürlich stimmt es. wenn wir nicht alle verschiedene vorlieben hätten, dann gäbe es nur mehr ein getränk, eine mahlzeit, ein buch, ein musikstück und keine mode. vermutlich würden wir auch alle inzwischen alle gleich aussehen oder ausgestorben sein.

dennoch verwundert es mich manchmal, wie jemand etwas das jeder mag eben nicht mögen kann. vanille ist zum beispiel so ein... ja äh beispiel. ich kenne inzwischen zwei menschen die vanille nicht ausstehen können. ich selbst liebe vanille sehr, es ist auch bei allen süßwaren und -speisen die es mit diesem geschmack gibt die beliebteste geschmacksrichtung, egal ob sich um eis, pudding oder whatever handelt. wie kann man das also nicht mögen? 

die zweitliebste geschmacksrichtung ist schokolade, die drittliebste erdbeer. und da kann ich es dann schon wieder nachvollziehen, denn auf erdbeer stehe ich nicht sonderlich, wenn ich es vermeiden kann esse ich auch kein erdbeereis oder erdbeertorten und schokolade finde ich manchmal bei bestimmten produkten sogar ekelhaft. die sogenannte paradiescreme, die wohl als konkurrenzprodukt zu pudding entwickelt wurde, schmeckt als schokolade einfach nur grausam. es gibt auch irgendeinen slim-fast drink (oder ähnliches) der mit schokogeschmack eher einem bereits verdauten produkt ähnelt, und traubenzucker mit schoko geht schon mal gar nicht!

über mode lässt sich sowieso vortrefflich streiten, ebenso über sexualpraktiken. dass nicht jeder allen stellungen und praktiken etwas abgewinnen kann, ist hoffentlich auch bald bis zu jedem vorgedrungen. dennoch gibt es eine sache, von der man annehmen kann, dass sie jeder mann mag, nämlich den blowjob. und doch kenne ich einen kerl, der das überhaupt nicht mag. seltsam, aber nun ja, ist nun mal so. und ja, kerle sprechen manchmal über solche dinge miteinander.


aber zurück zum geschmack der tatsächlich mit geschmacksknospen zu tun hat.

genau so schlimm, wie mit einem geschmack beglückt zu werden den man nicht mag, ist auf einen bestimmten geschmack zu stehen der nur sehr selten ist und den man deswegen so gut wie nie bekommt. "sahne" oder "milch" ist so eine geschmacksrichtung. ich spreche jetzt nicht von der tatsächlichen sahne oder milch, sondern von der geschmacksrichtung. diese gab es mal als pudding, doch seit jahren suche ich vergeblich danach. es gibt auch eine eissorte mit diesem geschmack, doch erstens heißt die überall anders, zweitens gibt es die auch nur selten. da bleibt nur mehr das ausweichen auf mini milk.

ein anderer geschmack den ich ums verrecken nicht mehr finde ist johannisbrotbaum. das gab es einmal ganz kurz als wassereis - und das auch nur in deutschland. weiß der geier warum und auch warum es schnell wieder eingestellt wurde. ich liebte es! man hatte zwar danach eine grün-blaue zunge, aber das war es wert.

nebenbei bemerkt fehlen mir die softeis-stände. in den 80ern gab es einen boom, doch inzwischen sind auch diese fast völlig ausgestorben. ich fordere mehr softeis für die welt!

Sonntag, 22. Februar 2015

SCHATKISTE - R WIE RASIERMESSER

r - wie rasiermesser



irgendwann einmal, in grauer vorzeit, als ich noch sehr jung war, oder noch gar nicht vorhanden, musste meine mutter zumindest die grundlagen des friseurberufes erlernt haben, denn sie bestand immer wieder darauf uns kindern die haare selbst zu schneiden. das ging sogar so weit, dass immer wieder freunde und nachbarn kamen um sich - natürlich kostenlos - die haare von ihr kürzen zu lassen.

ich selbst hasste es von ihr die haare geschnitten zu bekommen! nicht nur dass ich nie den haarschnitt bekam den ich haben wollte, nein, sie war auch noch ziemlich grob. beim frisieren mit der bürste zum beispiel knallte sie diese immer mit jedem bürstenstrich dermaßen brutal auf die schädeldecke, so dass mir hören und sehen verging und beim nacken ausrasieren rupfte sie die haare mehr aus, als dass sie abrasiert worden wären. nun gut, vielleicht lag es auch daran, dass die klinge stumpf war, aber ich neige eher zur grobheitstheorie.

ja und an dieser stelle kommt das rasiermesser ins spiel, denn dies ist das originalmesser aus jenen foltertagen. was man hier nicht sehen kann ist, dass man bei diesem messer die klinge austauschbar ist und sich derzeit keine darin befindet. dennoch sieht das teil ziemlich gefährlich aus. und genau das gefällt mir daran.

ich weiss auch nicht warum, aber messer gefallen mir generell. das geht zwar nun nicht so weit, dass ich ganz bessen messer sammeln würde, aber das eine oder andere besondere stück befindet sich tatsächlich in meinem besitz. hierbei geht es mir nicht um wert, seltenheit oder besonderheit, sondern nur um aussehen und ausstrahlung. eines meiner exponate ist zum beispiel ein uraltes buttermesser, angerostet und stumpf, aber es strahlt eine gewisse morbide würde aus. ebenso ein altes kleines küchenmesser mit völlig kleingewetzter klinge das von meiner urgroßmutter ausschließlich im garten verwendet wurde um... was weiss ich.... vermutlich um irgendwelche pflanzen zu stutzen oder gleich ein wenig zu putzen.

ein wirklich schönes exemplar ist mein khukuri, ein indisches kampfmesser, das mir von meiner ehemaligen inzwischen verstorbenen schwiegermutter aus irgendeinem urlaub mitgebracht worden war. es ist zwar offensichtlich nur aus touristischen zwecken hergestellt worden, aber man sieht, dass es von hand gefertigt wurde. man sieht all die arbeit die dahinter steckte um es herzustellen - und das ist der eigentliche grund warum es mir so gefällt.

das witzige an meinem faible für messer ist, dass ich dieses offenbar an meinen nachwuchs vererbt habe. der steht auch auf messer, schon seit frühen kindheitstagen. und so wie ich gibt er weder damit an, noch stellt er irgendwelchen blödsinn damit an, sondern findet es einfach nur cool sie anzusehen.

und warum befindet sich das riasiermesser in meiner schatzkiste und nicht in der vitrine? ich weiß es nicht! vielleicht weil mich der anblick an all die jahre der schmerzhaften kopfhaarbehandlungen durch meine mutter erinnern.

Mittwoch, 11. Februar 2015

SCHRÄGE TYPISIERUNG

es ist wirklich seltsam, autos die ich im grunde nicht mochte, aber nehmen musste, weil ich keine andere wahl hatte, wuchsen mir dann trotzdem im laufe der zeit ans herz. nun, genau genommen ist das nur zwei mal in meinem bisherigen fremdbewegten leben passiert, ich finde es dennoch bemerkenswert.

das erste mal war es so, als ich mich mit einem toyota starlet anfreunden musste. es musste schnell gehen und ich war nicht großartig mobil, also nahm ich einfach das teil, das die werkstatt, in der mein von einem anderen zu schrott gefahrenem auto stand, zu bieten hatte. völlig überteuert und total hässlich, aber scheiss drauf.... das tollste an diesem auto war die farbe, nämlich ein sehr sehr dunkles metallic grün. so dunkel, dass es von den meisten leuten für schwarz gehalten wurde. aber ansonsten war das auto auch viel besser als man auf den ersten blick dachte. in 5 jahren hatte ich keine einzige panne, mal abgesehen von einer auszutauschenden batterie und einem flexirohr am auspuff musste ich in all den jahren nichts an dem wagen machen lassen. RESPEKT! echt jetzt! irgendwie trauere ich dem gefährt sogar nach.

und nun habe ich diesen golf. tja.... auch ihn wollte ich im grunde nicht, auch hier musste es schnell gehen, auch hier hatte ich eigentlich keine wahl. im gegensatz zum toyota habe ich mit diesem gefährt schon so einiges erlebt:

die tage der offenen tür

eines tages ging mein türschloss kaputt (ist auch hier in meinem blog nachzulesen). genauer gesagt, passierte das sogar ziemlich schnell, nämlich nur ein paar wochen nachdem ich mir den wagen zugelegt hatte. also, das schloss an sich war schon immer kaputt, das störte mich jedoch nicht sonderlich, denn DIESES auto würde sowieso niemand klauen und wertvolle dinge liegen sowieso nicht drinnen rum. also, die tür schloss nicht mehr, bzw,. blieb nicht mehr von alleine geschlossen, so dass ich sie immer irgendwie während der fahrt festhalten musste, vor allem in rechtskurven, da es sich um die fahrertür handelte und die fliehkraft dann zuschlug, also aufriss. ich besorgte mir also ein neues schloss und baute es zusammen mit meinem bruder ein. ich muss sagen, das ging einfacher als befürchtet.

die schleifaffaire

als mein auto plötzlich aus heiterem himmel komische schleifende geräusche machte (ebenfall hier in meinem blog nachzulsen), befürchtete ich ja das schlimmste. von radlager üpber motorschaden bis zu bremsdefekt dachte ich an alles mögliche. schlussendlich entpuppte sich die ursache dieses geräusches als harmloses abdeck-plastikteil, das sich gelöst hatte und eben beim fahren auf der strasse schliff. kurzerhand abgerissen war das thema wieder erledigt. heutzutage dient es mir als praktische schneeschaufel mit der ich mein auto nach schneefällen morgens wieder ausgrabe. also, nur obenrum, rundherum lasse ich den schnee einfach liegen, der schmilzt sowieso irgendwann von selbst weg. und das teil funktioniert besser als jeder handfeger!

die ölkrise

da mein wägelchen von anfang an dazu neigte öl zu verlieren, fiel mir nicht auf, dass es zunehmend schlimmer wurde. ich füllte einfach nach (1 liter pro monat) und gut wars. doch irgendwann fiel es mir dann doch auf als es längere zeit regnete und ich quasi alle 3 meter meine öltropfen auf dem asphalt zählen konnte. und dort wo mein auto länegr stand war es ganz besonders schlimm. auch heir befürchtete ich das schlimmste, doch zu guter letzt ließ sich das mit einem neuen öldruckschalter um sehr wenig geld wieder beheben. ich verliere zwar nach wie vor öl, aber der eine tropfen in der stunde fällt tatsächlich nicht wirklich ins gewicht.

harte zeiten

kürzlich fiel mir auf, dass mein fahrfeeling irgendwie "sportlich" geworden war, denn ich spürte wirklich jede unebenheit, so als ob ich keine stoßdämpfer mehr hätte. und im grunde war es auch genau so, eines meiner räder wurde nicht mehr gefedert und das auto hing an einem eck ein wenig nach unten. und - man ahnt es - wieder befürchtete ich das schlimmste, denn ich ging von einem federbruch aus. nachsehen konnte ich ja nicht, denn weder verfüge ich über eine hebebühne, noch über einen graben, zudem hing das auto ein wenig nach unten, also konnte ich auch nicht in den radkasten hineinsehen. da dies außer einer unbequemen fahrt ansonsten keine auswirkungen hatte, ignorierte ich diesen zustand einfach so gut es ging, denn dass diese karre bei mir nicht mehr alt werden würde, war schon seit der ölkrise klar, als mir der typ beim öamtc zeigte, was da so alles auf mich zukommen würde, wenn ich mich dazu entschließen würde das teil übers pickerl bringen zu wollen.

gestern nun fiel mir plötzlich auf, dass ich plötzlich wieder sanft wie auf wolken gebettet über alle unebenheiten schwebe. "wie kann das sein?" fragte ich mich. "hat sich mein auto plötzlich von selbst repariert? oder irgendwelche heinzelmännchen?" mitnichten! ich erinnerte mich, dass uns die letzte woche mit sehr niedrigen temperaturen gequält hatte und gestern der erste tag seit langem mit plustemperaturen war. zudem gab es heute eine wiederholung dieses spieles, morgens, als die temperaturen im zweistelligen minusbereich lagen bandscheiben strapazierende holperfahrt, ab dem späten vormittag, als die sonne alles aufgetaut hatte wieder auf wolken schwebend. aklso muss wohl irgendfwie irgendwas eingefroren sein. ich habe keine ahnung was und wie, aber ist nun mal so. vermutlich sind die stoßdämpfer kaputt, oder das öl darin marode, oder mit wasser versetzt, keine ahnung. fakt ist jedoch, bei minustemperaturen streikt die federung, bei plusgraden gehts wieder einwandfrei.


tja, dies alles machte ich in nur einem halben jahr mit diesem gefährt mit. sowas verbindet natürlich und obwohl ich nie auf golf stand, obwohl ich das ding irgendwie uncool finde, obwohl dies mein erstes und bisher einziges auto mit weniger als vier türen ist, obwohl auch dieses auto durch ein loch im auspuff röhrt wie ein weidwunder liebeskranker elch, trotz all dem mag ich dieses ding. vielleicht auch nur deshalb, weil ich weiß, dass ich es nicht mehr lange haben werde. oder weil ich all diese vorkommnisse einfach kurios finde und ich schräge typen mag.


Sonntag, 8. Februar 2015

SCHATZKISTE - R WIE RADMUTTER

r - wie radmutter





diese radmutter - oder auch felgenmutter - ist ein zeugnis meiner eigenen faulheit, duimmheit und fehleinschätzung. und das kam so:

ich hatte gerade mal seit einem halben jahr meinen führerschein und in etwa genau so lange mein erstes auto, einen hässlichen beigen talbot horizon mit karierten sitzbezügen. aber immerhin hatte er ein econometer und elektrische fensterheber, was für ein auto mit baujahr anfang der 80er nicht unbedingt üblich war. nun hatten wir aber nicht anfang der 80er, sondern anfang der 90er, das auto war also nicht mehr das jüngste. dementsprechend sah er auch aus, dementsprechend schlecht war sein zustand, was mir aber nicht ganz so bewusst war, denn ich hatte ja keine ahnung. das ding fuhr und hatte ein gültiges pickerl, mehr brauchte ich nicht. eine einstellung, die ich mir übrigens wieder besseren wissens bis heute bewahrt habe, jedoch auch aufgrund finanzieller notwendigkeiten. man nimmt eben was man kriegt und hofft das beste.

jedenfalls war es gerade winter und es schneite, ich musste jedoch meine großmutter zurück nach hause bringen, also waren die winterreifen zu montieren. kein problem, ich hatte ja einen satz dazubekommen und die nachbarskinder und freunde meiner brüder boten an das für mich zu erledigen, was sie dann auch irgendwie hinbekamen. was ich jedoch nicht wusste war, dass ich offenbar einen satz winterreifen in der falschen dimension, also auch mit den falschen felgen bekommen hatte. die jungs murksten das irgendwo trotzdem an die karre und mir fiel es vorerst einmal nicht auf.

ein paar wochen später gab mein auto seltsame geräusche von sich, die ich nicht zuordnen konnte, also machte ich mich bald auf den weg in die werkstatt, doch bis dahin schaffte es mein gefährt nicht mehr aus eigener kraft. also kraft wäre da gewesen, nur verlor ich auf der fahrt einen reifen.

lange geschichte kurz erzählt: schrauben, bzw. muttern und felgen passten nicht zusammen, also schlugen sie die felgen aus, so dass die muttern teilweise abgescheert wurden, bzw. abbrachen und der reifen einfach wegkippte. ich musste eine kleine odyssee überstehen um selbst in die werkstatt zu finden und in weiterer folge mein auto auch dorthin zu bekommen und das ganze kostete mich an die 800 schillinge. und natürlich jede menge nerven. ein halbes jahr später landete die karre dann trotzdem auf dem schrott.

das (un)witzige an der geschichte ist, dass mir fast das selbe vor einem jahr noch einmal passiert ist. natürlich mit einem anderen auto und unter anderen vorzeichen, denn dieses mal hatte eine werkstatt die reifen montiert, aber ich hatte trotzdem die zeichen. bzw. geräusche falsch gedeutet - und so landete ich wieder mit drei, anstatt mit vier beinen auf der strasse, musste wieder eine odyssee über mich ergehen lassen, sinnlos geld ausgeben und nerven verlieren.

ja, ich bin da irgendwie ein bisschen wie penny aus big bang theory. ich ignoriere geräusche und leuchtende warnlämpchen so gut es geht, denn meistens kann ich sowieso nichts machen weil mir die kohle dazu fehlt. also fahre ich stur vor mich hin und hoffe auf wunderheilung. oft genug funktioniert das auch....