Freitag, 31. Juli 2015

URLAUBSBERICHT TAG 7 - FEURIO!

war heute endlich grillwetter? oh ja, heute war sowas von grillwetter! und wir waren sowas von grillen - we grilled the fuck out of you!

nein, halb so wild, alles war ganz normal, obwohl es für mich ein bisschen stressig wurde, da frau mama ja zuerst einkaufen wollte, und da frau mamas sohn (also ich) immer als chauffeur, als lakei, dem man im geschäft geistesabwesend die waren reicht, damit dieser sie in den einkaufswagen legen kann, obwohl frau mama ebenfalls direkt daneben steht, als einkaufswagenaus- und einräumer an der kasse, als packer der einkäufe in tüten und als träger dringendst benötigt wird, musste ich natürlich mit. als das endlich erledigt war, gings los zum grillen mit sohnemann.

ich wollte eigentlich nicht zu weit weg, aber der nachwuchs bestand darauf zur brandenberger ache zu fahren. das tal in dem sich diese ache befindet, ist eines jener täler in die man nur rein und wieder raus, aber nicht durchfahren kann. wer dort wohnt ist im wahrsten sinne des wortes am arsch. das schöne an diesem tal ist jedoch, dass man auf der einen talseite hinein- und auf der anderen wieder hinausfahren kann, wenn man es so möchte. wenn man ganz hinten angekommen ist, dort wo die strasse den bogen zurück wieder talauswärts macht, geht es dann doch noch ein stückchen weiter und genau dort kann man sich dann ein schönes plätzchen suchen.

wir haben also feuer gemacht, gegrillt, gegessen, sohnemann hat sogar ein wenig im arschkalten wasser geplantscht, und wir haben steintürme gebaut. wir haben nichts gelesen, obwohl wir beide lesestoff dabei hatten, wir haben keine melonen gegrillt, obwohl wir melone dabei hatten (die haben wir dann ganz klassich gegessen, ohne grillen) und wir haben keine nektarinen gegessen, obwohl wir welche hatten. es hat sich aber auch niemand verbrannt (auch nicht das essen) und niemand wurde gestochen, was fast schon an ein wunder grenzt. offenbar hilft autan doch gegen insektenstiche.

nachdem wir genug hatten und beschlossen wieder nach hause aufzubrechen wurde ganz vorbildlich das restliche feuer gelöscht, sämtlicher müll eingesammelt und... ja äh nix mehr. das wars.

ach doch, einer von uns hat sich doch verbrannt, und zwar ich. ausgerechnet. ich bin barfuß auf ein glühendes stück kohle getreten, das seltsamerweise einen meter neben der feuerstelle herumlag. aber ist nichts wildes, man sieht so gut wie nichts und ich spüre kaum etwas. alles shiny.