Freitag, 24. Januar 2014

DIE AUTOS DER ANDEREN ODER DER FREMDBEWEGTE MANN

nach der ode auf meine eigenen autos habe ich lust bekommen mich auch an diverse fremdfahrzeuge zu erinnern. ohne anspruch auf vollständigkeit....

opel kadett c
das auto meiner mutter. froschgrün, mit heckantrieb. das war natürlich tödlich im tiroler winter, sod ass in den schneemonaten immer eine großes betonteil im kofferraum versenkt wurde um dem teil ein wenig mehr stabilität zu verleihen. auf diesem kfz habe ich fahren gelernt, jedoch ohne führerschein. ich bin auch immer wieder mal damit und mti freunden des nächstens ausgebüchst, ebenfalls ohne führerschein. mit führerschein habe ich das teil jedoch nie bewegt. irgendwie hätte ich den aber gerne wieder.

citroen xm
das auto meines vaters. diesen durfte ich dann nach erwerb des führerscheins bewegen. es war wie in einem raumschiff, riesig, viel platz innen und noch mehr nach aussen. natürlich trug das schweben auf der hydropneumatik zum raumschiffmäßigen schwebegefühl bei. es gab mehrere xm, doch einer blieb besonders durch seine seltsamen anwandlungen eifnach nicht mehr anzuspringen in erinnerung. ein mal geschah es während eines tete-a-tetes mitten in der nacht, im wald, im auto. der leser weiss schon was ich meine. freunde und der öamtc halfen dann weiter und rechtzeitig zum frühstück und zur abfahrt des vaters ins büro waren wir und das auto wieder dort wo wir hingehörten.

fiat ducato
firmenwagen, von berufs wegen. der allererste hatte nicht einmal radio verbereitet. laut, unbequem, aber schnell. naja, für damals zumindest schnell.


mercedes sprinter
ebenfalls firmenwagen. nicht ganz so laut, nicht ganz so unbequem, jedoch ebenso schnell, aber durch den heckantrieb recht abenteuerlich bei nässe im kreisverkehr wenn die ladefläche nicht voll war - und das war sie im grunde nie. beschissenste lautsprecher ever.

peugeot 104
immer noch firmenwagen. dieselvariante. wenn der auf touren war, ging er ab wie sau. 170 km/h waren kein großes problem, ausser es ging bergauf. saugeile lautsprecher mit mords sound und verblüffenden bässen. hat mir sehr gefallen.

ford escort kombi
auch immer noch firmenwagen. turbodieselvariante. und DER machte erst richtig spaß! aber holla!. mit dachfenster und einigem schnickschnack. irgendwann wurde aufgrund der kilometerleistung der motor gedrosselt, trotzdem war es nach wie vor angenehm mit ihm über die autobahn zu sausen.

fiat scudo
man ahnt es: immer noch firmenwagen. ein zum lieferwagen umkonzipierter minivan, dadurch viel platz, aber auch sehr schnell und wendig. das auto hatte die vorteile beider welten in sich vereint und gleichzeit kaum nachteile mitgenommen. ich genoss zuerst die tdi variante und später die jtd. den unterschied merkte man hauptsächlich im verbauch, aber auch am fehlen des turbosingens beim jtzd, bzw. am fehlenden turboloch. DEN hätte ich gerne privat!

nissan irgendwas minivan
ich habe vergessen wie der hieß, prima oder so. das ding war elektrisch schizophren und offenbar für winzige japaner gebaut. eines der wenigen autos meines lebens, in denen ich probleme hatte aufrecht zu sitzen - und das in einem großen minivan! man saß nämlich im grunde auf dem motor. geschenkt hätte ich ihn genommen.

ford focus kombi
ging durch turbodiesel ab wie die sau, war bequem und machte irrsinnig spaß. ich kann die allgemeine begeisterung über ford focus absolut nachvollziehen. dieses auto mochte ich wirklich sehr gerne. verstarb leider aufgrund eines defekts an der kraftstoffpumpe.

ford ka
diese knutschkugel machte innerhalb seiner natürlichen grenzen auch spaß. klein, wenig und veritabel spritzig, jedoch ohne kinkerlitzchen. nicht einmal ein zigarettenanzünder war serienmäßig dabei. dafür jedoch ein pannenpaket inklusive verbandkasten. na was wird man wohl öfter brauchen? sehtr gut fand ich die ablagemöglichkeiten.

mercedes irgendwas
das auto des chefs. ich durfte damit nach münchen gondeln und geschäftspartner abholen. irgendwie war es kein besonderes erlebnis, da war ich vom xm meines vaters mehr begeistert. wiewohl es mir kaum auffiel, als ich mit nahezu 200 km/h unterwegs war - was mir dann, als ich es bemerkte, einen gehörigen schrecken einjagte. aber im grunde war es nichts besonderes.

renault twingo
unfassbar wie viel platz dieses auto bietet! und in der fetzendachvariante macht das auch noch im sommer spaß! es ist kein rennwagen und keine luxuslimousine, aber ich würde damit um die welt fahren, wenn es sein müsste. man traut dem ding zu wenig zu und wird dann positiv überrascht.

wie gesagt, ohne anspruch auf vollständigkeit. vielleicht fallen mir irgendwann noch andere kfz ein, doch für heute lass ichs mal gut sein.