Samstag, 7. Juni 2014

SCHATZKISTE: B WIE BLEISTIFTE



gestern schrieb ich noch davon, dass ich unlackierte holzbleistifte bevorzuge und heute präsentiere ich euch 4 lackierte bleistiftstummel aus meiner schatzkiste. ja hat sie der denn noch alle? durchaus, denn wenn schon lackiert, dann bitte schwarz.

also, von oben nach unten:

die oberen beiden bleistifte sind souvenirs von meinem einzigen urlaub in dem ich das europäische festland verließ. ich, bzw. wir waren damals in london und die bleistifte sind aus dem "dungeon", eine art gruselkabinett mit klassichen horrorfiguren, jack the ripper, bekannten massenmördern und so weiter. nun ja, ich hatte spaß. einen der beiden stifte benutzte ich bis man damit nicht mehr anständig schreiben konnte, den anderen nur so weit wie man noch den aufdruck lesen konnte.

das darunter, also der dritte von oben, bzw. der zweite von unten ist ein relikt aus uralten tagen, das ist nämlich kein bleistift, sondern ein kopierstift (wenn man genau hinsieht sieht man auch den aufdruck). das sind diese stifte, die man ablecken muss, damit man damit schreiben kann. wobei das nicht wirklich stimmt, denn man kann auch schreiben ohne ihn abgeleckt zu haben, doch da die mine wasserlöslich ist (so wurde damit nämlich kopiert), ergibt es ein satteres schriftbild wenn die mine feucht ist. warum man nicht einfach ein stamperl mit wasser am tisch stehen hatte, so wie früher auch tintenfässer, in das man den stift einfach kurz eintauchte, ist mir ein rätsel. zudem ist die mine giftig. ich habe übrigens keine ahnung woher ich diesen stift habe und das witzige ist, ich habe noch eine ganze handvoll anderer kopierstifte. irgendwann werde ich sie dann auch benutzen, denn ich mag die dinger.

der unterste stift war ein geschenk meiner exe. ich finde die lackierung einfach klasse, darum habe ich den stummel aufgehoben. er ist einfach hübsch. zusammen mit ihm bekam ich damals übrigens einen schwarzen radiergummi den ich immer noch verwende - genau jener von dem ich gestern ebenfalls schrieb.